Pressemitteilung

Abwasserreinigung in Brauereien und Getränkeindustrie – Verfahrenstechnische Lösungen der INVENT

Erlangen, 17.07.2017

Abwässer von Brauereien sind biologisch und chemisch stark belastet. Die wichtigsten Parameter sind hierbei der biochemische Sauerstoffbedarf und Sulfide, die bei unzureichender Belüftung zu Geruchsproblemen (Schwefelwasserstoff) führen können. Die zentrale Abwasserversorgung des Bundes schreibt für die Direkteinleitung von Brauereiabwasser strenge Grenzwerte vor. Indirekteinleiter unterliegen anderen, zum Teil kommunal variierenden Grenzwerten. In jedem Fall hat die Einhaltung der Grenzwerte für die Klärwerksbetreiber im Umfeld einer Brauerei eine hohe Relevanz. 
Bei der Reinigung von Brauereiabwasser sind viele Restriktionen zu beachten. Es hat eine hohe Konzentration an leicht abbaubaren organischen Verbindungen (BSB5), Desinfektionsmittel kommen zum Einsatz und der pH-Wert ist stark schwankend, da saure und basische Reinigungsmittel abwechselnd bei den CIP-Prozessen (Cleaning In Place) eingesetzt werden. In Misch- und Ausgleichsbecken werden die anfallenden Schadstofffrachten verdünnt und bezüglich pH-Wert vergleichmäßigt. Der Füllstand in den Ausgleichsbecken ist stark schwankend und das Brauereiabwasser neigt aufgrund der hohen Temperatur (> 35 °C) und den leicht abbaubaren Inhaltsstoffen zur Geruchsbildung. Reinigungsmittel (Tenside) aus den CIP-Prozessen führen häufig aufgrund sehr niedriger Sauerstoffübertragungsfaktoren (Alpha Werte) zu einem verminderten und nicht ausreichenden Sauerstoffeintrag ins Abwasser. Diese Alpha-Werte sind stark abhängig von der Wahl des eingesetzten Belüftungssystems. Zusätzlich enthält Brauereiabwasser oft Kieselgur, welches aus der Filtration verschleppt wird, sehr feinkörnig und hoch abrasiv ist. Es verursacht einen hohen Verschleiß an der gängigen Maschinentechnik für Belebungsbecken, verstopft Poren von Belüftermembranen und verursacht an mechanischen Belüftern Abrasion

Abwässer von Brauereien sind biologisch und chemisch stark belastet. Die wichtigsten Parameter sind hierbei der biochemische Sauerstoffbedarf und Sulfide, die bei unzureichender Belüftung zu Geruchsproblemen (Schwefelwasserstoff) führen können. Die zentrale Abwasserversorgung des Bundes schreibt für die Direkteinleitung von Brauereiabwasser strenge Grenzwerte vor. Indirekteinleiter unterliegen anderen, zum Teil kommunal variierenden Grenzwerten. In jedem Fall hat die Einhaltung der Grenzwerte für die Klärwerksbetreiber im Umfeld einer Brauerei eine hohe Relevanz. 

Bei der Reinigung von Brauereiabwasser sind viele Restriktionen zu beachten. Es hat eine hohe Konzentration an leicht abbaubaren organischen Verbindungen (BSB5), Desinfektionsmittel kommen zum Einsatz und der pH-Wert ist stark schwankend, da saure und basische Reinigungsmittel abwechselnd bei den CIP-Prozessen (Cleaning In Place) eingesetzt werden. In Misch- und Ausgleichsbecken werden die anfallenden Schadstofffrachten verdünnt und bezüglich pH-Wert vergleichmäßigt. Der Füllstand in den Ausgleichsbecken ist stark schwankend und das Brauereiabwasser neigt aufgrund der hohen Temperatur (> 35 °C) und den leicht abbaubaren Inhaltsstoffen zur Geruchsbildung. Reinigungsmittel (Tenside) aus den CIP-Prozessen führen häufig aufgrund sehr niedriger Sauerstoffübertragungsfaktoren (Alpha Werte) zu einem verminderten und nicht ausreichenden Sauerstoffeintrag ins Abwasser. Diese Alpha-Werte sind stark abhängig von der Wahl des eingesetzten Belüftungssystems. Zusätzlich enthält Brauereiabwasser oft Kieselgur, welches aus der Filtration verschleppt wird, sehr feinkörnig und hoch abrasiv ist. Es verursacht einen hohen Verschleiß an der gängigen Maschinentechnik für Belebungsbecken, verstopft Poren von Belüftermembranen und verursacht an mechanischen Belüftern Abrasion. 

Das INVENT HYPERCLASSIC® Hyperboloidrührwerk ist aufgrund seiner Suspendier- und Homogenisiereigenschaften optimal für den Einsatz in Misch- und Ausgleichsbecken geeignet. Aufgrund der sohlnahen Anordnung des Rührkörpers wird der Betrieb durch schwankende Füllstände nicht beeinträchtigt. Ablagerungen, z.B. durch Kieselgur, werden in den Misch- und Ausgleichsbecken sicher vermieden, so dass keine Gerüche entstehen. Der INVENT HYPERCLASSIC® zeichnet sich durch einen energiesparsamen Betrieb bei gleichzeitig hoher Betriebssicherheit aus. Durch die robuste Konstruktion ist der Wartungsaufwand gering und die Betriebskosten sind niedrig.

Eine optimale Lösung für den Sauerstoffeintrag in Belebungsbecken von Brauereien ist der INVENT iCBA®, ein verschleißfreier Edelstahlbelüfter. Die Anordnung und Anzahl der Luftaustrittsöffnungen wurde mit Hilfe von modernen CFD (Computational Fluid Dynamics) Methoden optimiert. Detaillierte Kenntnisse der strömungsmechanischen Verhältnisse in belüfteten Becken sowie eine gezielte Planung der Anordnung der Belüfter ermöglicht ein gleichmäßiges Belüftungsbild. Dies führt zu einer hohen Sauerstoffeintragseffizienz und zu einem energiesparsamen und sicheren Betrieb.

Im Vergleich zu anderen Oberflächen-, Tauch- und Membranbelüftern, die mit Korrosions- und Rotorschäden sowie zu geringem Sauerstoffeintrag zu kämpfen haben, wurden mit dem INVENT iCBA® Energieeinsparungen von bis zu 30% und eine deutlich verbesserte Betriebssicherheit erreicht. Der sukzessive Austausch bestehender Systeme durch die INVENT iCBA® ist möglich.

Über unsere Erfahrungen und Ergebnisse in der Brauerei- und Getränkeindustrie berichtet der INVENT Global Process Manager Dr. rer. nat. Peter Huber in seinem Vortrag am Beispiel der Cuauhtémoc Brauereien in Mexiko. Den vollständigen Vortrag können Sie sich hier ansehen.

 

Abb.1: Belebungsbecken der TECATE Heineken Kläranlage ausgerüstet mit INVENT iCBA® Belüftern. Links vorne der außer Betrieb genommenen Oberflächenbelüfter (Quelle: Cuauhtémoc Heineken Mexico)
Abb. 2: INVENT iCBA® Belüfter eingebaut im Belebungsbecken (Quelle: INVENT)

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